Die Gestaltung eines persönlichen Grabsteins ist ein Prozess. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Ort zu schaffen, der Ihre Verbundenheit zum Verstorbenen widerspiegelt. Ein ausführliches Gespräch mit Ihnen bildet die Grundlage für einen ausdrucksstarken Grabstein.
Von schlichten bis zu aufwendigen Formen und Oberflächen gibt es viele Möglichkeiten. Worte, Bilder und Materialien sind alles Elemente, die einem Grabstein eine persönliche Note verleihen können. Gemeinsam finden wir heraus, wie Ihr Stein aussehen soll. Dafür nehme ich mir Zeit, um Sie und Ihre Geschichte kennen zu lernen.
Untersberger Marmor
100cm × 53cm × 15
Dorotheenstädtischer Friedhof, Berlin
Das großflächig ausgeführte Relief auf der Vorderseite dieses Grabsteins zeigt einen Ausschnitt des Dogenpalasts in Venedig. Der Betrachter steht im Dogenpalast und blickt auf die Insel San Giorgio Maggiore. Von dem Balkon aus sieht man das Wasser, das Venedig umgibt, sowie die Häuser der Insel und eine Landschaft in der Ferne. Das Relief erinnert an die vielen gemeinsamen Reisen der Familie nach Venedig, die den Sohn, der die Kunst und Architektur dieser Stadt liebte, jedes Jahr wiederkommen ließen. Die beiden teilweise sichtbaren Ausschnitte der Maßwerke (Fenster) betonen den fragmentarischen Charakter des Reliefs wie eine unvollständige Erinnerung, während der rosa Untersberger Marmor auf italienische Skulpturen anspielt.
Rochlitzer Porphyr
110cm × 70cm × 15cm plus Sockel,
Friedhof Sophien II, Berlin
Die Idee dazu entstand durch ein Foto, das die Tochter des Verstorbenen mitgebracht hat. Es war ein Schwarz-Weiß-Foto, wie man es aus alten Familienalben kennt. Es zeigte eine Gebirgskette im ehemaligen Sudetenland, aus dem der Verstorbene als Kind geflohen war. Der Prozess begann mit der Auswahl des richtigen Steinblocks, für den ich direkt zum Steinbruch gereist bin. Wir brauchten eine natürlich aussehende Kruste, die ich fast unberührt lassen wollte und die dann zur Bergkette werden sollte. Wir nahmen die Umrisse der Berge und ich arbeitete sie als Relief in die raue Oberfläche der Krustenplatte aus Rochlitzer Porphyr ein. Es ging nicht um eine detaillierte 1:1-Darstellung, sondern vielmehr darum, die Berge andeutungsweise darzustellen, wie eine entfernte Erinnerung.
Kalkstein: Belgisch Granit
90cm × 45cm × 14cm
Friedhof Georgen Parochial II
Auftraggeber und Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski
Das Relief basiert auf einer Zeichnung der Verstorbenen und zeigt einen vergrößerten Ausschnitt dieser Zeichnung. Um den floralen Charakter des Ornaments aufzugreifen, wurde eine Schrift im Jugendstil gewählt.
Jura Kalkstein
125cm × 65cm × 15cm
Waldfriedhof Dahlem, Berlin
Konzept und Ausführung: Laura Jatkowski
Grabstein für einen jungen Mann, der in enger Zusammenarbeit mit seiner Familie entstanden ist. Das plastisch aus dem Stein herausgearbeitete Relief eines Saxophons und sein vertiefter Schatten verweisen auf Valentins Leidenschaft: das Spielen und Komponieren von Musik.
Auf der Rückseite des Steins sind drei weitere Symbole eingearbeitet: ein Pinienzapfen, ein Ginkoblatt sowie eine Jakobsmuschel — jedes mit einer Bedeutung für seine Familie.
Jurakalkstein
110 cm × 47cm × 27 cm
Friedhof Zehlendorf, Berlin
Konzept und Ausführung: Laura Jatkowski
Granit Herrnholz
105cm × 67cm × 20cm
Friedhof St. Petri Luisenstadt, Berlin
Konzept und Auführung: Laura Jatkowski
Auftragsgeber: DenkStein
Dieser Stein ist inspiriert von der peruanischen Heimat der Verstorbenen, wo sich die beeindruckenden Inka-Bauten in Cusco befinden, insbesondere der berühmte “Stein der zwölf Ecken”. Dieser Stein zeichnet sich durch seine handwerkliche Präzision aus und dient als Inspirationsquelle für die Form und Oberflächengestaltung dieses Grabsteins. Die nicht rechtwinkligen Seiten und die raue Oberfläche geben dem Stein seinen Charakter.
Jura Kalkstein
100cm × 47cm × 14cm
Heidefriedhof Berlin
Konzept und Ausführung: Laura Jatkowski
Urnengrab für einen jungen Mann. Die blau eingefärbte Fläche ist inspiriert von einer Relieftafel aus dem 15. Jahrhundert, die eine Madonna mit Kind zeigt. Durch die Farbgebung des Steins und die zurückgesetzte Fläche treten die flach ausgearbeiteten Puzzleteile sowie das fehlende Teil besonders hervor.Das unvollendete Puzzle symbolisiert die Lücke, die sein früher Tod hinterlässt.
Belgisch Granit (Kalkstein)
95cm × 50cm × 18cm
Friedhof Lichterfelde, Berlin
Ausführung: Laura Jatkowski
Auftragsgeber: DenkStein
Der Verstorbene war ein Sammler von Spritzdekor Keramiken. Diese ist eine spezielle Dekortechnik, welche besonders in den 1920er-1050er in der Verzierung von Keramik und Porzellan beliebt war. Besonders sind die weichen Farbverläufe und ihre geometrischen Muster, welche durch Schablonentechnik aufgebracht wurden. Der Stein zeigt einen typischen Ausschnitt eines solchen Dekors. Durch die gekippten Flächen entstehen verschieden starke Schattierungen, welche die weichen Farbverläufe nachempfinden.
Anröchter Kalksandstein
1,25m × 0,6m × 0,13m
Friedhof Berlin Heerstraße
Auftraggeber und Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski
Dieser Stein wurde von der Geschichte von “Philemon und Baucis” aus der griechischen Mythologie inspiriert. In dieser Legende verwandeln sich die langjährigen Ehepartner am Tag ihres gemeinsamen Todes in zwei Bäume: Philemon wird zu einer Eiche und seine Frau Baucis zu einer Linde. Im Relief des Steins sind die Zweige der beiden Bäume zu sehen, die sich im Wind berühren.
Diabas
62cm × 35cm × 26cm
Friedhof Schmargendorf, Berlin
Auftraggeber/Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski
Für die Gestaltung dieses Grabsteins haben wir einen Zebrawels und ein Monstera-Blatt verwendet, die beide für den Verstorbenen von großer Bedeutung waren. Der Zebrawels symbolisiert seine Leidenschaft für diese Fische, während das Monstera-Blatt seine Lieblingspflanze darstellt. Beide Elemente wurden in die raue Oberfläche des Diabas eingearbeitet, so dass sie sich harmonisch in den Stein einfügen.
60cm × 50cm × 14cm
Friedhof Sophien II, Berlin (2023)
Auftraggeber/Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski
GRABSTEINE
Die Gestaltung eines persönlichen Grabsteins ist ein Prozess. Er bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Ort zu schaffen, der Ihre Verbundenheit zum Verstorbenen widerspiegelt. Ein ausführliches Gespräch mit Ihnen bildet die Grundlage für einen ausdrucksstarken Grabstein.
Von schlichten bis zu aufwendigen Formen und Oberflächen gibt es viele Möglichkeiten. Worte, Bilder und Materialien sind alles Elemente, die einem Grabstein eine persönliche Note verleihen können. Gemeinsam finden wir heraus, wie Ihr Stein aussehen soll. Dafür nehme ich mir Zeit, um Sie und Ihre Geschichte kennen zu lernen.








Untersberger Marmor
100cm × 53cm × 15
Dorotheenstädtischer Friedhof, Berlin
Das großflächig ausgeführte Relief auf der Vorderseite dieses Grabsteins zeigt einen Ausschnitt des Dogenpalasts in Venedig. Der Betrachter steht im Dogenpalast und blickt auf die Insel San Giorgio Maggiore. Von dem Balkon aus sieht man das Wasser, das Venedig umgibt, sowie die Häuser der Insel und eine Landschaft in der Ferne. Das Relief erinnert an die vielen gemeinsamen Reisen der Familie nach Venedig, die den Sohn, der die Kunst und Architektur dieser Stadt liebte, jedes Jahr wiederkommen ließen. Die beiden teilweise sichtbaren Ausschnitte der Maßwerke (Fenster) betonen den fragmentarischen Charakter des Reliefs wie eine unvollständige Erinnerung, während der rosa Untersberger Marmor auf italienische Skulpturen anspielt.




Rochlitzer Porphyr
110cm × 70cm × 15cm plus Sockel,
Friedhof Sophien II, Berlin
Die Idee dazu entstand durch ein Foto, das die Tochter des Verstorbenen mitgebracht hat. Es war ein Schwarz-Weiß-Foto, wie man es aus alten Familienalben kennt. Es zeigte eine Gebirgskette im ehemaligen Sudetenland, aus dem der Verstorbene als Kind geflohen war. Der Prozess begann mit der Auswahl des richtigen Steinblocks, für den ich direkt zum Steinbruch gereist bin. Wir brauchten eine natürlich aussehende Kruste, die ich fast unberührt lassen wollte und die dann zur Bergkette werden sollte. Wir nahmen die Umrisse der Berge und ich arbeitete sie als Relief in die raue Oberfläche der Krustenplatte aus Rochlitzer Porphyr ein. Es ging nicht um eine detaillierte 1:1-Darstellung, sondern vielmehr darum, die Berge andeutungsweise darzustellen, wie eine entfernte Erinnerung.





Untersberger Marmor
100cm × 53cm × 15
Dorotheenstädtischer Friedhof, Berlin
Das großflächig ausgeführte Relief auf der Vorderseite dieses Grabsteins zeigt einen Ausschnitt des Dogenpalasts in Venedig. Der Betrachter steht im Dogenpalast und blickt auf die Insel San Giorgio Maggiore. Von dem Balkon aus sieht man das Wasser, das Venedig umgibt, sowie die Häuser der Insel und eine Landschaft in der Ferne. Das Relief erinnert an die vielen gemeinsamen Reisen der Familie nach Venedig, die den Sohn, der die Kunst und Architektur dieser Stadt liebte, jedes Jahr wiederkommen ließen. Die beiden teilweise sichtbaren Ausschnitte der Maßwerke (Fenster) betonen den fragmentarischen Charakter des Reliefs wie eine unvollständige Erinnerung, während der rosa Untersberger Marmor auf italienische Skulpturen anspielt.









Jura Kalkstein
125cm × 65cm × 15cm
Waldfriedhof Dahlem, Berlin
Konzept und Ausführung: Laura Jatkowski
Grabstein für einen jungen Mann, der in enger Zusammenarbeit mit seiner Familie entstanden ist. Das plastisch aus dem Stein herausgearbeitete Relief eines Saxophons und sein vertiefter Schatten verweisen auf Valentins Leidenschaft: das Spielen und Komponieren von Musik.
Auf der Rückseite des Steins sind drei weitere Symbole eingearbeitet: ein Pinienzapfen, ein Ginkoblatt sowie eine Jakobsmuschel - jedes mit einer Bedeutung für seine Familie.







Jurakalkstein
110 cm × 47cm × 27 cm
Friedhof Zehlendorf, Berlin
Konzept und Ausführung: Laura Jatkowski
Dieser Grabstein wurde aus Jura Kalkstein aus dem Altmühltal gefertigt. Seine naturbelassene Oberfläche ist eine sogenannte Krustenplatte.
Das seitliche Scherenschnitt-Relief mit zwei Olivenbäumen und angedeuteten Wellen erinnert an den Ort, an dem der Verstorbene gerne saß und aufs Meer blickte.
Wie es zum Regenbogenfisch kam, ist eine längere Geschichte:
Ursprünglich war ein christliches Symbol, eventuell der Ichthys-Fisch, geplant, was der Wunsch der Mutter bzw. Oma war. Doch die Tochter zweifelte, ob dies zu ihrem Vater passen würde, da er mit Religion wenig verband. Nach einigen Überlegungen erinnerte sich die Tochter des Verstorbenen an eine Kinderzimmerlampe mit einem Regenbogenfisch, die ihrem Vater sehr gefiel. Dieser Fisch wurde schließlich in Anlehnung an den Ichthys-Fisch auf die Vorderseite des Steins eingehauen.





Granit Herrnholz
105cm × 67cm × 20cm
Friedhof St. Petri Luisenstadt, Berlin
Konzept und Auführung: Laura Jatkowski
Auftragsgeber: DenkStein
Dieser Stein ist inspiriert von der peruanischen Heimat der Verstorbenen, wo sich die beeindruckenden Inka-Bauten in Cusco befinden, insbesondere der berühmte “Stein der zwölf Ecken”. Dieser Stein zeichnet sich durch seine handwerkliche Präzision aus und dient als Inspirationsquelle für die Form und Oberflächengestaltung dieses Grabsteins. Die nicht rechtwinkligen Seiten und die raue Oberfläche geben dem Stein seinen Charakter.







Jura Kalkstein
100cm × 47cm × 14cm
Heidefriedhof Berlin
Konzept und Ausführung: Laura Jatkowski
Urnengrab für einen jungen Mann. Die blau eingefärbte Fläche ist inspiriert von einer Relieftafel aus dem 15. Jahrhundert, die eine Madonna mit Kind zeigt. Durch die Farbgebung des Steins und die zurückgesetzte Fläche treten die flach ausgearbeiteten Puzzleteile sowie das fehlende Teil besonders hervor.Das unvollendete Puzzle symbolisiert die Lücke, die sein früher Tod hinterlässt.




Belgisch Granit (Kalkstein)
95cm × 50cm × 18cm
Friedhof Lichterfelde, Berlin
Ausführung: Laura Jatkowski
Auftragsgeber: DenkStein
Der Verstorbene war ein Sammler von Spritzdekor Keramiken. Diese ist eine spezielle Dekortechnik, welche besonders in den 1920er-1050er in der Verzierung von Keramik und Porzellan beliebt war. Besonders sind die weichen Farbverläufe und ihre geometrischen Muster, welche durch Schablonentechnik aufgebracht wurden. Der Stein zeigt einen typischen Ausschnitt eines solchen Dekors. Durch die gekippten Flächen entstehen verschieden starke Schattierungen, welche die weichen Farbverläufe nachempfinden.





Anröchter Kalksandstein
1,25m × 0,6m × 0,13m
Friedhof Berlin Heerstraße
Auftraggeber und Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski
Dieser Stein wurde von der Geschichte von “Philemon und Baucis” aus der griechischen Mythologie inspiriert. In dieser Legende verwandeln sich die langjährigen Ehepartner am Tag ihres gemeinsamen Todes in zwei Bäume: Philemon wird zu einer Eiche und seine Frau Baucis zu einer Linde. Im Relief des Steins sind die Zweige der beiden Bäume zu sehen, die sich im Wind berühren.



Diabas
62cm × 35cm × 26cm
Friedhof Schmargendorf, Berlin
Auftraggeber/Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski
Für die Gestaltung dieses Grabsteins haben wir einen Zebrawels und ein Monstera-Blatt verwendet, die beide für den Verstorbenen von großer Bedeutung waren. Der Zebrawels symbolisiert seine Leidenschaft für diese Fische, während das Monstera-Blatt seine Lieblingspflanze darstellt. Beide Elemente wurden in die raue Oberfläche des Diabas eingearbeitet, so dass sie sich harmonisch in den Stein einfügen.





60cm × 50cm × 14cm
Friedhof Sophien II, Berlin (2023)
Auftraggeber/Konzept: DenkStein
Ausführung: Laura Jatkowski